Störungen an Be.1.3 Brenner

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Störungen an Be.1.3 Brenner. Zusammen gestellt in der Tabelle sind Störungen die aus meiner Erfahrung am meisten bei diesem Brenner vorkommen.

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Probleme mit dem GB 125 von Buderus.

Zusätzlich zu der Störungstabelle möchte ich ihnen einmal in Wort und Schrift meine Erfahrungen und Umgang mit verschiedenen Störungen darstellen. In dem Beitrag geht es überwiegend um den Störcode 6l 548 (Brenner hat zu oft versucht zu starten) und um die Störcode 6l 553 (zu viele Flammenabrisse während dem Betrieb).

Verschiedene Bauteile am Be. 1.3 Brenner können die Ursache sein. Lassen sie mich einmal nacheinander alle Bauteile auflisten , die bei diesem Störungstyp in Frage kommen. Und wie Sie feststellen können ob das Bauteil die Störung verursacht hat.

Zündelektrode.

Öldüse.

Flammenfühler QRC.

Magnetventil.

Ölpumpe.

Die Zündelektrode.

Die Zündelektrode ist ein Bauteil am Brenner das nicht ewig erhalten bleibt. Nach einer Zeit verbraucht sich die Elektrode von selbst. Dann kann es zu Störungen im Brennerbetrieb kommen. Wen zum Beispiel durch den Verschleiß der Abstand zwischen den Elektroden zu groß wird , kann der Lichtbogen nicht mehr hergestellt werden.

Störungen an Be.1.3 Brenner. Wen also eine Störung am Brenner vorliegt , und der Grund dafür ist die Zündelektrode , ist Dies an folgenden Dingen zu erkennen.

Machen sie das Schauglas zum Brennraum sauber und starten sie den Brenner. Schauen Sie , nach dem der Lüfter angefangen hat zu laufen , ob ein Licht am Düsenstock zu erkennen ist. Bleibt es im Brennraum dunkel , kann dies ein Zeichen für eine Defekte Zündelektrode sein .

Bringen Sie den Brenner in die Wartungstellung und schauen Sie sich die Zündelektrode an . Untersuchen sie die Elektrode auf Beschädigungen.

Schauen Sie ob sich im Brennerrohr unverbranntes Öl befindet . Den wen keine Zündung stattgefunden hat , ist trotzdem Öl aus der Düse befördert worden . Dies ist ein Zeichen dafür dass alles andere funktioniert hat , bis auf die Zündung.

Wen die Zündelektrode Defekt ist wird der Brenner gar nicht mehr starten. Es ist sehr unwahrscheinlich das es zu Störungen während dem Betrieb kommt. Beziehungsweise Flammenabrisse während dem Betrieb.

Die Öldüse.

Die Öldüse ist ein Bauteil am Brenner das regelmäßig ausgetauscht werden muss. Bleibt die Öldüse über einen längern Zeitraum in Betrieb , und wird auch bei der jährlichen Wartung nicht ausgetauscht , kann es zu Störungen im Brenner Betrieb kommen.

Kommt es zu Störungen am Brenner und die Ursache dafür ist die Öldüse , ist Dies an folgenden Dingen zu erkennen

Unregelmäßiger Betrieb des Brenners. Der Brenner Starte meistens normal kann aber den Betrieb nicht bis zum Ende halten. Flammenabrisse während dem Betrieb sind hier die Folge.

Verursacht die Öldüse Störungen an Be.1.3 Brenner ist in jedem Fall der Vorfilter der Düse verschmutzt. Bringen Sie den Brenner in die Wartungsstellung und bauen Sie die Öldüse aus. Ist der Filter der Düse stark vermutzt ist das meistens die Ursache für einen unregelmäßigen Betrieb des Brenners.

Außerdem kann es bei einer stark verschmutzten ÖL Düse zu einer Veränderung des Sprühwinkels kommen. Das Flammenbild ist dadurch nicht mehr korrekt. Was eine Leistungsminderung des Brenners zur Folge hat.

Der Flammenfühler QRC.

Der Flammenfühler ist ein Bauteil am Brenner das für die Überwachung der Flamme zuständig ist. Der Fühler muss nicht regelmäßig ausgetauscht werden. Ist der Flammenfühler Defekt kann man dies an folgenden Dingen erkennen.

Um zu erkennen ob der Flammenfühler defekt ist , muss man beim starten des Brenners aufmerksam hinschauen. Sie brauchen dafür einen guten Blick auf die Flamme durch das Schauglas. Reinigen sie gegebenenfals das Glas. Wir haben nun den Fall , der Brenner startet und die Brennerflamme wurde eindeutig hergestellt. Sie sehen nun die Flamme aber der Brenner geht auf Störung und nach dem dritten mal zeigt er den Code 6l 548. Es ist nun davon auszugehen dass der Flammenfühler defekt ist.

Ab und zu kommt es vor dass der Brenner (wenn der Flammenfühler defekt ist) nur Unregelmäßig läuft. Der Brenner geht also immer mal wider auf Störung und kann den Betrieb nicht bis zum Ende halten. Das hängt dann damit zusammen dass Flammenfühler nur ein Teil seiner Funktion verliert. Der Fühler erkennt nur noch eine extrem helle Flamme. Wird die Flamme nur geringfügig dunkler erkennt der Fühler die Flamme nicht mehr. Und der Brenner geht auf Störung.

Das Magnetventil.

Das Magnetventil an einem Ölbrenner öffnet und schließt die Öl Zufuhr vor dem Betrieb und nach dem Betrieb des Brenners. Das Ventil ist Stromlos geschlossen. Bekommt das Magnetventil Spannung öffnet sich das Ventil , und das Öl fließt nun in den Düsenstock von dort in die Düse und dann in den Brennraum.

Kommt es nun zu Problemen mit dem Magnetventil , kann die Störungsart unterschiedlich ausfallen. Der Ölbrenner kann die Flamme entweder gar nicht mehr bilden. Oder es kommt nach einer Weile im Betrieb des Brenners zum Flammenabriss. Im erste Fall ist der Schaden im Magentventil so hoch dass es dem Bauteil nicht mehr möglich ist das Ventil zu öffnen. Das liegt daran das die Spule kein Magnetfeld mehr herstellen kann. Im zweiten Fall hat das Magnetventil geöffnet , und eine Flamme kann sich gebilden. Die Flamme kann sich aber nicht bis zum ende des Betriebes aufrecht erhalten. Die Flamme reißt nach einer Zeit ab , bevor der Kessel seine gewünschte Temperatur erreicht hat. Die Spule kann das Magnetfeld also nicht über eine längere Zeit aufrecht erhalten. Das Ventil schließt nach dem Spannungsabfall die Öl Zufuhr zum Kessel und es komm zur Störung

Wie kann man nun feststellen ob das Magnetventil defekt ist ? Es gibt sicherlich ein paar Möglichkeiten dies zu überprüfen. Hier möchte ich Ihnen meine Methode erklären.

Schrauben Sie dazu das Magnetventil von der Ölpumpe ab , lassen aber den Stecker eingesteckt im Ventil. Nehmen Sie sich nun etwas metallisches zur Hand , dass Sie durch das Loch in der Mitte des Ventils stecken können. Starten Sie nun den Brenner. Zu allererst läuft der Lüfter an . Gleichzeitig baut die Ölpumpe Druck auf. Halten sie nun den metallischen Gegenstand in das Loch des Magnet Ventils. Auf das Ventil wird nun Strom geleitet und dadurch wird das Magnetventil im Innern magnetisch. Wen das Ventil richtig funktioniert sehen dass der metallische Gegenstand angezogen wird. passiert dies nicht ist das Magnetventil defekt. Überprüfen sie aber in jedem Fall dass auch 230 V am Stecker ankommen.

Die Ölpumpe

Die Ölpumpe ist ein Bauteil am Brenner das für die Ölversorgung zuständig ist. Wenn der Brenner startet , läuft zu erst der Lüftermotor. Der Lüftermotor ist durch die Kupplung mit der Ölpumpe verbunden. Startet der Lüftermotor läuft also auch die Ölpumpe. Die Ölpumpe baut nun seinen benötigten Druck auf. Mit einem Öldruck Messergerät kann man nun den Druck an der Ölpumpe ablesen. Erst im nächsten Schritt nachdem Strom an das Magnetventil geleitet wird, öffnet sich das Ventil. Die Ölpumpe kann jetzt das Öl in den Düsenstock und die Öldüse in den Brennraum leiten , wo es nun verbrannt wird.

An der Ölpumpe können auch Probleme auftreten. An folgenden Dingen kann man erkennen das es Probleme mit der Ölpumpe gibt.

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