Wartung GB 125 Buderus

In diesem Beitrag möchte ich ihnen zeigen wie wichtig es es ist eine Wartung ihrer Heizung durchzuführen. Ich möchte Sie aber nicht ermutigen die Wartung selbst durchzuführen. Lassen Sie ihre Heizungsanlage von einem Fachmann überprüfen der auch entsprechend geschult wurde an dem GB 125 Buderus.

Als erstes ist der Brennraum zu reinigen. Dazu muss zuerst die Brennerhaube demontiert werden.

Links und Rechts an der Haube befinden sich zwei kurze Kreuzschrauben. Nach dem die Schrauben gelöst sind nimmt man die Brennerhaube aus der Halterung nach oben heraus.

Bevor Sie die Tür öffnen können müssen zuerst alle Kabel ausgesteckt sein , und der flexibele Gummischlauch für die Brennluftzufuhr ist zu demontieren

Jetzt lösen wir die M12 Maschienenschrauben links und Rechts von der Brennertür. Nach dem abschrauben öffnen wir die Tür.

Bevor sie mit der Reinigung des Kesselraumes beginnen , überprüfen Sie die Dichtung in der Brennertür. Wen Die Dichtung Beschädigungen aufweist tauschen sie die Dichtung um


So sieht der Brennraum vor der Reinigung aus. Abgasrückstände und Russ sind jetzt zu entfernen.

Benutzten Sie am besten für die Reinigung
Ein Staubsauger , und Kesselbürsten in verschiedenen Größen. Der Brennraum besteht aus großen und kleinen Kammern , demnach brauchen sie auch die ensprechenden Bürsten.

Darüberhinaus können auch sogenannte Spezialkesselreiniger Verwendung finden.

Denken sie daran beim Reinigen auch die Metallschienen für die Abgasumlenkung heraus zunehmen und die seitlichen Abgaszüge zu reinigen

Nach dem reinigen wird die Brennertür wider zugemacht und
mit den M12 Schrauben verschlossen.


Als nächstes ist der Be.1.3 Brenner dran. Wir möchten die Brenner Bauteile überprüfen die Stauscheibe reinigen und die Öldüse austauschen. Der Brenner ist mit 2 M8 Schrauben an der Anschlussplatte montiert.

Sie brauchen die Impusschrauben nicht ganz herraus zu drehen. Es reicht wen Sie die Schrauben so weit lösen bis sie den gesamten Brenner hin und her bewegen können. Sie können nun den Brenner nach rechts drehen bis die Schrauben durch die Löcher passen , die größer sind als der Schraubenkopf.

Anschließend können Sie den Brenner nach vorne herraus ziehen und in die Wartungsstellung bringen.

In dieser Stellung sind wichtige Schritte durchzuführen. Die Ionisationselektrode ist auf Beschädigung zu überprüfen. An der Stelle wo die rote Pfeilspitze endet ist zu überprüfen ob der Elektroden Bogen vollständig vorhanden ist. Nach einer Zeit sind Verschleißspuren an der Zündelektrode völlig normal.

Auf der Stauscheibe sammeln sich mit der Zeit Abgasrückstände die eine Flammenbildung beeinträchtigen können. Demnach ist die Stauscheibe mit der Brennerbürste zu reinigen.

Als nächstes möchten wir die Öldüse austauschen. Sinnvollerweise sollte dies bei jeder Wartung durchgeführt werden .Bleibt eine Düse längere Zeit in Gebrauch, ist nach einer Weile der Verschmutzungsgrad des Vorfilters der Düse so Hoch dass Störungen vorprogrammiert sind. Außerdem kann sich der Sprühwinkel erweitern oder ändern durch den andauernden Volumenstrom des Öls durch das Bohrloch.

Um an die Öldüse zu gelangen müssen Sie zuerst die Stauscheibe entfernen. Dazu wird am Düsenstock die Kleine Impusschraube (Madenschraube) gelöst

Als nächstes ziehen Sie an der Zündelektrode die Steckverbindungen ab. Jetzt kann die Staubscheibe am besten durch leichte Drehbewegungen nach oben herausgenommen werden.

Da jetzt die Öldüse frei zugänglich ist , nehmen Sie sich für den nächsten Schritt Zwei 16 Schlüssel dazu. Setzten sie einen Schlüssel an die Öldüse an und den anderen Schlüssel an dem Düsenstock . Platzieren Sie die beiden Schlüssel so dass es möglich ist die Öldüse mit einer Hand aufzudrehen. Es ist so viel einfacher die Öldüse zu lockern.

Verwenden sie in jedem Fall die gleich Düse die Sie jetzt austauschen möchten. Wenn Sie dann die passende Düse wider in den Düsenstock drehen , ziehen sie Düse wider mit den beiden 16 Schlüssel etwas fest.

Anschließend schieben Sie die Staubscheibe wider zurück über den Düsenstock. Schauen Sie dass die Stauscheibe bis zum Anschlag auf dem Düsenstock aufsitzt. Ziehen Sie jetzt die kleine Inpus Schraube an der Stauscheibe an. Beachten Sie außerdem beim draufschieben dass die Fotozellenverlängerung ( kleines Rohr an der Stauscheibe) in die Führung der Fotozelle eingelassen wird.

Bevor Sie nun den Brenner wider in seine ursprüngliche Position zurück bauen , schauen sie sich die Brennerdichtung an . Ob die Dichtung keine Risse / Hitze Schäden oder andere Beschädigungen aufweist.

Alle Arbeiten am Brenner sind nun erledigt. Bauen Sie jetzt den Brenner wider an die Anschlussplatte zurück . Schließen sie alle Kabels wider an und befestigen Sie den Schlauch für die Brennluft Zufuhr wider am Luftermotor

Als nächstes möchten wir den Olfilter austauschen. Schließen dafür die schwarze Abspeerung vor dem Filter.

Ölfilter austauschen

Drehen Sie nun die Überwurfmutter auf um das Schauglas zu demontieren und um an den Ölfilter zu gelangen.

Als nächstes wird der Ölfilter demontiert. Nehmen sie dafür ein ein Lappen oder Handschuhe anziehen , und drehen sie um 180 Grad den gesamten Ölfilter nach links auf. Nehmen Sie den alten Ölfilter herraus und montieren sie in umgekehrter Reihenfolge den Neuen Ölfilter an das Gehäuse

Neuer Ölfilter montieren

Danach schrauben sie das Schauglas wider an das Gehäuse (sitzt die Dichtung richtig?) und öffnen Sie die schwarze Abspeerung.

Nachdem der Ölfiler gereinigt würde , machen wir weiter mit der Reinigung des Sifon für Kondenswasser . Am besten zu reinigen ist das Sifon im ausgebauten Zustand. Wir lockern die Verschraubung am Ende des Sifons und ziehen das Sifon nach vorne herraus.


Im Sifon sammeln sich mit der Zeit Abgasrückstände und Schmutz an. Die Verunreinigung kann dazu führen dass kein Kondenswasser mehr ablaufen kann und das Kondenswasser sich in den Wärmetauscher zurück staut. Ist der Wärmetauscher bis oben voll mit Wasser kann das Abgas nicht richtig abziehen. Die Flamme erstickt oder es kommt zur Verpuffung.

Spülen Sie das Sifon mit Wasser so lange aus bis die Abgasrückstände vollständig entfernt sind. Bei den Nachfolgenden Bilder sehen Sie den verschmutzten Schwimmer. Der Schwimmer befindet sich unter der gelben Kappe und ist ein zusätzlicher Schutz gegen ausdringen von Abgase. Bauen sie den Schwimmer aus. Reinigen Sie den Schwimmer. Bei starker Verschmutzung steckt der Schwimmer fest und verhindert dass Kondenswasser abfließt.


Wen Sie Das Sifon wider mit Wasser gefüllt haben und wider zurückgebaut haben , können Sie den den Kessel wider einschalten . Im Letzten Schritt ist nun das Abgas zu überprüfen. schauen sie Außerdem im Schauglas nach der Flamme ob sie ein bläuliche Färbung hat.



Überprüfen Sie außerdem ob das Schauglas nicht Verrust oder gerissen ist . Wen das kleine Glas einen Riss hat , kommen Abgase in den Raum und ist darum in jedem Fall auszutauschen.



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