Was ist bei Ablufträumen zu beachten ? wie zum Beispiel das Bad

In Bäder ist bekannterweise mit hohem Wasserdampf aufkommen zurechnen. Wen Personen das Bad benutzen , steigt die Luftfeuchte im Raum beim waschen duschen oder baden. Der Wert steigt nicht selten über 70 % Luftfeuchtigkeit. Ein behagliches Raumklima wird bei einem Wert 40 % bis 65 % erreicht. Steigt der Wert über 70 % im Zusammenhang mit einer erhöhten Raumtempertaur , wird die Raumluft als unangenehm empfunden. Außerdem kann es im Bad zu Feuchteschäden kommen. Eine Dezentrale Wohnraumlüftung in Bäder die mit einem entsprechendem Feuchtigkeitssensor ausgestattet ist , hat einen Einstellungswert von 70 %. Das bedeutet , das ein Lüftungsgerät beim überschreiten von 70 % Luftfeuchtigkeit sich in Betrieb setzt.

Außerdem sollte das entsprechende Gerät
(Dezentrale Wohnraumlüftung in Bäder) mindestens 45m³/h Raumluft fördern können. Was bei Ablufträumen allgemeiner Standardwert ist. Intensives Lüften also einen hohen Luftvolumenstrom ist vorallem dann wichtig wen das Bad benutzt wird bzw. wen gebadet oder geduscht wird. Zu empfehlen sind also Lüftungsgeräte die einen hohen Luftaustausch leisten können in Bäder.

Was außerdem zu beachten ist wen Dezentrale Lüftungsgeräte in Bäder eingebaut werden, die Auswahl des passenden Filters. Nicht zu empfehlen wäre die Wahl eines Feinfilters. Den die Gefahr der Durchfeuchtung des Filters durch Wasserdampf ist hoch , da die Feinfilter sehr dicht sind. Zu empfehlen ist maximal ein G3 Filter also ein Grobfilter oder mindestens ein G2 Filter.

Eine Antwort auf „Was ist bei Ablufträumen zu beachten ? wie zum Beispiel das Bad“

  1. Hallo,
    ich habe über 20 Jahre 6 Dezentrale Lüftungsgeräte von GF SolAir. Die haben einen Foliengegenstromwärmetauscher.
    Der Filter, welcher die Abluft reinigt, ist nur zum verhindern, der Geräteverschmutzung da. Kann also gerne G1/2 sein. Der meiste Dreck kommt übrigens auch von Innen!
    Das Hauptproblem, und hier berichtet nie jemand drüber, sind die Druckdifferenzen. Ganz simpel: Die Geräte sind im Untergeschoß. Das Haus ist zum Obergeschoß offen.(Eine Tür nutzt kaum) Oben steht ein Kaminofen/Dunstabzughaube. Dann hat man durch die Thermik einen Saugdruck im Lüftungsgerät. Die Folge: Es kommt mehr Luft rein, als Rausgeht. Das wars dann mit dem Wirkungsgrad.
    Oder:
    Der Wind steht auf der Außenwand. Das Gleiche wie eben beschrieben, nur krasser in der Wirkung.
    Ich habe die Lüftungsgeräte modifiziert. Mit einem ATTiny regel ich die Drehzahlen der beiden Lüfter nach Innen/Außentemperatur. Dazu habe ich noch mechanische Schieber in der Zuluft, welche ich je nach Wetterlage bewege. Ohne, waren Innen 23°C. Außen z.B. 0°C und die einströmende Luft lag bei 5°C.
    2 Keramikwärmetauscher habe ich testweise in einem Rohr. 2 Bitfenic Gehäuselüfter sind antiparalell im Rohr. Einer für rein, einer für raus. Die Zeiten und Drehzahlen auch hier über einen ATTiny geregelt. Die Rauszeit ist länger als die Reinzeit. Das Ding sitzt im Keller. Das Haus ist Lufttechnisch offen. Oben ist eine Inselhaube mit D=150mm Abluft Senkrecht nach oben.
    Dieses Problem sollte erwähnt werden.
    Dankeschön
    Achim

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