Berechnung zur Taupunkttemperatur

http://www.ib-rauch.de/bautens/formel/mollier.html

Über diesen vorgestellten Link kommen sie zur Taupunktberechnung. Scrollen sie auf dieser Webseite nach unten und sie finden das Berechnungstool. Sie müssen noch Luftfeutigkeit und Raumtemperatur eintragen. Der Taupunktrechner kann ihnen nun sagen ab welcher Temperatur sie den Taupunkt auf der Oberfläche der Wand erreichen

Warum ist die Taupunkttemperatur so wichtig . Und was hat das mit Dezentraler Lüftung zu tun ?

Bei Normaler Luftfeuchte zwischen 40 % – 60 % und einer Raumtemperatur von 21 Grad , muss die Wandoberflächentemperatur 13 Grad unterschreiten. Jetzt haben wir den Taupunkt unterschritten . Der in der Luft enthaltene Wasserdampf beginnt zu kondensieren.

Grundsätzlich ist die Wand Innenseite in Wohnbereiche nicht so kühl dass so etwas passiert. Würde sich aber die Luftfeuchtigkeit im Wohnraum erhöhen selbst bei einer relativ warmen Wand kann es kritisch werden. Bei einer Luftfeuchtigkeit von 80% , darf die Wandoberfläche eine Temperatur von 17,5 Grad nicht unterschreiten. Sonst unterschreiten wir wider die Taupunkttemperatur.

Kommt es zum Beispiel nur kurzfristig zur Kondenswasserbildung an einer Wand , hätte das keine so großen Folgen . Haben wir es aber ständig mit Kondenswasserbildung zu tun , kann es zur Schimmelbildung kommen.

Schimmel entsteht immer dort wo genügend Feuchtigkeit vorhanden ist. Ist die Wand dauernd Feucht kann es schnell zu einer Auskeimung des Schimmels kommen. Unsere Raumluft begünstigt die Bildung von Schimmel . Bakterien  Geruchsstoffe Fette eine Vielzahl an Schadstoffe befinden sich in unserer Luft und fördern die Ausbreitung der Feuchteschäden

Es ist in jedem Fall wichtig zu lüften , und so oft wie es geht

Eine Dezentrale Lüftung übernimmt diese Arbeit.

Eine Dezentrale Lüftung tauscht die verbraucht Luft im Raum aus . Gerade im Winter wo wir es eher mit einer kühlen Außenwand zu tun haben , ist es wichtig zu lüften. Wie schon erwähnt ist es wichtig die Luftfeuchtigkeit im Wohnbereich im Normbereich zu halten. Außerdem wie schon erwähnt ist es wichtig die verbrauchte Raumluft die mit Bakterien Vieren Schadstoffe aus Materialien auszutauschen.  Durch die Wärmerückgewinnung der Raumluft geht ihnen auch fast keine Wärmeenergie verloren . Der Raum behält seine Temperatur , und  die Raumluft ist frische Luft von Draußen.

Messen sie ihre Wandoberfläche im Innenraum. Ist die Temperatur kühler als 13 Grad kann es schnell zum unterschreiten der Taupunkttemperatur kommen. Der enthaltene Wasserdampf in der Luft beginnt an der Wandoberfläche zu kondensieren je nach dem wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist. Bedenken Sie dass die Taupunkttemperatur nicht  an jeder Stelle gleich ist. Das heißt sie messen  in 150 cm höhe an der Wand  18 Grad und haben durch die warme Wand einen unbedenklichen Wert . Nun kann es aber sein dass es im Bodenbereich trotzdem zu Schimmel kommt weil die Wandoberfläche dort viel kühler ist. Der Bodenbereich an der Außenwand Innenseite ist oft eine kritische Zone in Bezug auf Kondenswasserbildung.  Die Einzige Möglichkeit dagegen zu wirken ist tatsächlich genügend zu Lüften und dadurch die Raumluft auszutauschen. Halten sie außerdem das Zimmer in dem es zur Bildung von Kondenswasser gekommen ist , im Winter immer schön Warm.

Wen sich Schimmel in der Wohnung gebildet hat , ist es noch nicht zu spät . Nachdem Sie den Schimmel entfernt haben ist es wichtig zu wissen warum er enstehen konnte. Vermeiden sie nachkommende Kondenswasserbildung .Über eine Dezentrale Lüftung können sie weiteres auftreten von Schimmel verhindern.

In dem sie saubere Luft im Raum einlassen und verbrauchte Luft absaugen .  Regulieren Sie ihre Luftfeuchtigkeit. Schaffen sie ein besseres Raumklima.

Schimmelbildung in Neuen Gebäuden

In Neuen Gebäuden ist meistens eine Wärmedämmung an der Außenwand angebraucht. Das bedeutet dass die Außenwand auf der Innenseite Warm bleibt. Also kann sich ja kein Kondenswasser bilden , oder nicht?

Ja und Nein . Die Wandoberfächentempertaur ist also warm . Das Problem liegt an der guten Wärmedämmung selber . Die Raumluft kann sich nicht austauschen , da wir das Haus in eine Luftdichte Hülle gepackt haben. Die Luftfeuchtigkeit ist dadurch in neuen Gebäuden oft höher als in älteren Gebäuden

Haben wir es zum Beispiel mit einer Raumtemperatur von 23 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 80 % zu tun wird es schon Eng . Gerade in Bäder hat man es oft mit solchen Bedingungen zu tun .

Ein weiteres Risiko zur Kondenswasserbildung in Neuen Gebäuden kann eine schlecht angebrachte Wärmedämmung sein. Ist beispielsweise an einer Stelle ein Riss oder irgendwo keine Wärmedämmung angebracht worden , hat man dieser Stelle eine Kältebrücke. Die Wand im Wohnbereich ist dort kühler. Kondenswasser kann sich an dieser Stelle im Wohnraum bilden und zu Feuchteschäden oder Schimmel führen.

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